Oversize Cardigan „Mustard“

Es ist etwas ruhiger geworden bei „Nahrisch“, ich weiß. Das macht aber nichts und dies hab ich bereits bei Bloggründung gewusst… dass es bei mir Zeiten gibt die mehr oder weniger turbulent sind und somit meine Nähaktivitäten auch mal kürzer treten lassen. Meine Kreativität hat Gott sei Dank nicht darunter gelitten, ich habe sie in andere Projekte stecken dürfen, die mich genauso erfüllen.

Im Sommer hab ich bereits noch einige Ideen für die kommenden Nähprojekte im Herbst gesammelt und jetzt sind wir auch schon mittendrin. Vorbei die Zeit wo ich im Auto die Fenster runterkurble und (megalaut) Bruno Mars oder „Something just like this“ – von Coldplay höre – das absolut geilste Lied des Sommers – zumindest für mich und meine Familie 😉 tja und dann hat mich auch gleich mal die Herbstmelancholie erfasst, mit einer richtigen Grippe und zack – realisiert man … Ojeeee das wars mit dem Sommer, vorbei die FlipFlop Zeit, das in den Tag hineinleben bei unseren Camping – Trips und dass in die Sonne haun und mit den Kindern Lagerfeuer machen 😦 … alles werde ich vermissen aber der Herbst ist natürlich auch wunderbar und das erste spätsommerliche Frösteln hat mich gleich auf die Idee gebracht eine Oversize Cardigan aus einem Wollstoff zu nähen.

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Zufälligerweise hab ich einen unendlich tollen Stoff gefunden, der mein Herz gleich höher schlagen ließ und welchen ich auch sofort verarbeitet musste. Das Schnittmuster ist aus der La Maison Victor – Ausgabe Jan-Feb 2017. Jacke „Villette“.

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Ich habe wieder was dazugelernt – nämlich einen Kragen zu nähen – was nicht beim ersten aber beim zweiten Anlauf geklappt hat. Kennst du das, du fängst mit dem Schnitt zeichnen an und nimmst dir vor alles 100%ig korrekt zu machen… jeden einzelnen Strich am Schnittpapier  – und ist er noch so winzig – du darfst einfach nichts vergessen denn es muss alles perfekt sein. Bei dieser Cardigan wars auch wieder mal so 🙂 bei gefühlten 100 Schnittteilen ja keinen Ministrich übersehen *yes* natürlich habe ich nach dem Ausschneiden der Stoffteile manche Markierungen nicht gefunden…  Das war dann mitunter auch ein Grund warum ich ein Kragenteil beim ersten Annähen sowas von falsch angenäht hab – ich hab es noch nicht mal gleich gecheckt – aber hallo – wie sollte ich auch genau wissen wie das geht – schließlich hab ich das ja grad zum ersten Mal gemacht… und hej … aus Fehlern lernt man doch… das sagt doch jede Volksschullehrerin… also jetzt kann ichs jedenfalls und freu mich schon auf mein nächstes Kragenprojekt… hehe…

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Das tolle an dem Mantel ist finde ich das Futter – der Stoff lag bei mir zu Hause schon länger rum… und die senffarbenen Punkte machen sich gut mit dem wolligen Strukturstoff. Was beim Futter ganz wichtig ist – hab ich mir sagen lassen – und an das hätte ich nicht gedacht – ist ein glatter Stoff da der Arm ansonsten nicht in den Ärmel hineingleitet sondern hängen bleibt – eigentlich voll logisch. Was ich halt grundsätzlich furchtbar finde sind die extrem glänzenden Futterstoffe die es standartmäßig zu kaufen gibt. Dieses Futter glänzt auch leicht aber halt nicht stark – somit passt es auch ganz gut zum matten Wollstoff.

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Sodala die Zeit zeigt mir 22:30 an… gleich wird mein Mann reinkommen und sagen „I geh jetzt ins Bett,“ worüber ich einerseits sehr froh bin denn es sichert meinen nötigen 8 stündigen Schlaf, andererseits würde ich mich am liebsten gleich wieder an die Maschine setzen und ein nächstes Projekt anreißen…

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… das gibts dann hoffentlich aber demnächst 😉

… einen wunderschönen Herbst wünsch ich dir…

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