Capsule Wardrobe

… um ehrlich zu sein musste ich den Begriff „Capsule Wardrobe“ gerade noch mal googeln … ich wollte diesen letzten Beitrag des Jahres 2017 eigentlich „Jahresrückblick“ nennen, oder „mein erstes Bloggerjahr“, was auch ziemlich schlecht klingt … 🙂 …

… als ich jedoch letztens meinen Kleiderschrank ausräumte, um auszumisten und ihn neu einzusortieren, kam ich auf die Idee, nur meine selbstgenähte Kleidung reinzuhängen (ohne zu wissen was mit dem Rest geschieht und wie das Ergebnis aussieht) …

Ich habe mich dann wahnsinnig gefreut, dass so wenige Kleidungsstücke, gut nach Farben sortiert, unerwartet bunt und pastellig, da drin hängen, dass ich mir insgeheim dachte … Yiipieehh … dass ist meine „Capsule Wardrobe“ … wenige, hochwertige, selbstgenähte Kleider, Röcke, Oberteile, Cardigans, die farblich harmonieren, mir einfach perfekt passen und gut kombinierbar sind…

mde

Auf Instagram gibt es Leute, die unter anderem deshalb zu Nähen begonnen haben, weil sie ein Jahr auf den Kleiderkauf bewusst verzichten wollten … natürlich stellt man sich dann doch auch die Frage wie und wo diese Stoffe produziert worden sind, doch in erster Linie geht es doch darum, auf diesen massenhaften Billigkleiderkonsum zu verzichten und selbst die Verantwortung für seine Klamotten zu übernehmen. So wie wir als Familie schon seit über 10 Jahren uns fast ausschließlich von regionalen bäuerlichen Produkten ernähren, um täglich frische, gesunde Mahlzeiten auf den Tisch bringen, habe ich unbewusst damit begonnen, die Kleidung selbst herzustellen und somit einen Hauptteil unserer Kleidungsproduktion übernommen. Ich finde es einfach ein gutes Gefühl ein Stückchen weiter autark zu sein. Wir sind nicht mehr von der riesigen Bekleidungsindustrie abhängig und mit meiner Familie gemeinsam ein Stück freier geworden.

Wirklich überraschend finde ich auch, wie unsere beiden Jungs auf das Selbstgenähte reagieren … ich habe mir eigentlich ein … „es ist eh schön Mama, aber das von Zara ist cooler“ … erwartet … zumindest von meinem 12jährigen Sohn … es ist aber sogar so, dass von den Kindern mitgezählt wird, wie viele Kleidungsstücke der Einzelne schon erhalten hat, und wer als nächster an der Reihe ist, da ihnen die Sachen so gut gefallen… dass lässt das kreative Mutterherz dann schon höher schlagen … mit Selbstgenähtem kann man finde ich die Persönlichkeit (auch der Kinder) schon sehr gut unterstreichen, sodass sie sich darin einfach besonders wohl fühlen… und „handmade“ fühlt sich bekanntlich grundsätzlich besser an … 🙂

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Vali 7

… zurück zu meinem Kleiderschrank … er ist bewusst nicht groß … ich finde Frauen mit begehbaren Kleiderschränken bzw. Shopping Queens, welche nicht genug kriegen können nicht sonderlich sympathisch, deshalb habe ich mir auch zum Ziel gesetzt, nicht mehr als in diesen Schrank passt, an Kleidung besitzen zu wollen und Altes auszusortieren, da ich mir Übersicht und Ordnung bewahren möchte… ich habe dann nach dem Einräumen meiner selbstgenähten Stücke beschlossen, dass ich alle andere Kleidung weglassen möchte (bis auf ein paar wenige Teile) … es ist ein echt gutes Gefühl … meine handgemachte Garderobe … ich freue mich jedesmal sie wieder zu öffnen… 🙂 🙂

mde

Deshalb empfehle ich auch sehr dringend… alles ausräumen, ausmisten, einräumen… wär doch ein guter Neujahrsvorsatz oder?

In diesem Sinne …. A Happy NEW YEAR…

cof

 

2 Kommentare

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