Kleid #Jewel

Dieses Kleid würde ich als meinen Favoriten der diesjährigen Wintersaison bezeichnen… ich liebe es einfach … weil es alle Vorzüge hat die ich soooo mag… traumhaft weiches Leinen, dieses Weinrot mit Brauntönen… ich könnte mich in diese Farbe reinlegen… dann das Oberteil mit der Knopfleiste und wieder ein weiter, schwingender Rock… dazu noch die wunderschönen Falten am Rock und Rückenteil und dieser abgerundete Kragen… Muuuaaahhh… für mich perfekt… 🙂

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Wie kam es eigentlich zu diesem Kleid?

Wenn du meinen Blog verfolgst, kennst du vielleicht schon mein Orla Dress vom letzten Sommer… da finde ich den Schnitt ebenfalls großartig und er ist diesem Kleid hier sehr ähnlich… ich wollte eigentlich ein Orla Dress für den Winter nähen… aber… ich fand den Schnitt nicht ganz wintertauglich… kurze Arme, enger Schnitt, kurzer Rock… ich wollte das Ganze ein bisschen, weiter, länger und feiner haben… als dann die Nähzeitschrift La Maison Victor Anfang November herauskam und die Merchant and Mills Bestellung eintraf, lag mein rotes Leinenkleid (zumindest gedanklich) schon vor mir… 🙂

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Das Kleid Jewel (wie es in der Zeitschrift heißt) war dafür perfekt… aber ich wär ja nicht ich, und deshalb mussten auch an diesem Kleid noch ein paar Kleinigkeiten verändert werden… die Ärmel wurden lang und das relativ lange Rockteil kürzer…

In der Anleitung sah ich schon den Schwierigkeitsgrad (drei von vier Häuser)… oh Mann… allerdings bin ich da meistens sehr zuversichtlich, denn erstens ist die Anleitung Schritt für Schritt bebildert und zweitens gibt es heutzutage schon genug YouTube Videos, wo man sich genau ansehen kann wie zum Beispiel ein Kragen mit Steg genäht wird…

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…was ich an mir selbst sehr interessant finde… ich bin im Grunde kein besonders ausdauernder Mensch… aber das Nähen macht mich ausdauernder… auch in anderen Bereichen wie Sport, den ich mittlerweile gut in meinen Alltag intergrieren kann …

…wenn ich nähe, gibt es einfach immer wieder diese „Flow Momente“ und man spürt die Zeit nicht mehr… deshalb beginnt bei mir die Zeit an der Nähmaschine auch nach 21:00… wenn die Kinder im Bett liegen dann beginnt „The Flowtime“ 😉 ganz entspannt neben einer Tasse Tee, oder heißer Milch, und am Liebsten mit guter Musik…

Ich habe eine Interpretin die meine Nähprojekte von Anfang an begleitet hat… dass war genau die Zeit, in der ich dass Nähen für mich entdeckt habe und die heißt Birdy (Jasmine van den Bogaerde)… und zwar gibt es da ihr allererstes Album, welches bei mir zum Teil auf und ab gespielt wurde und wird… ich möchte sogar behaupten, dass die Kleidungsstücke ohne Birdy, mir nicht so gut gelungen wären. Ich liebe ihre Melancholie, diese Leidenschaft und die Art und Weise, wie sie Klavier spielt… in gewisser Weise fühle ich mich einfach mit ihr verbunden (nicht nur wegen unseres gleichen Vornamens  – nein) …hier habe ich zwei meiner Lieblingslieder für dich verlinkt…

Thanx to Birdy for this amazing album 🙂 🙂 🙂 … nicht zu vergessen dieses Mädchen war bei der Veröffentlichung ihres ersten Albums 15 Jahre jung… richtig cool…

… wie sollte es anders sein, ich bin wieder mal völlig vom Thema abgedriftet… aber mein Leben dreht sich schließlich auch noch um andere schöne Dinge… nicht nur ums Nähen… 😉

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Anhand der schon erwähnten drei Häuser, wusste ich also bereits, dass das Kleid viel Zeit in Anspruch nehmen würde… ich werde häufig gefragt: „Und wie lang bist du da gesessen?“ Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung… 10, 20 Stunden… vielleicht auch 25… mir ist das völlig egal denn das Ergebnis zählt… Es kommt dann schon manchmal vor dass ich gegen 00:30 ins Bett gehe… dass ist aber dann meine Deadline…

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An diesem Kleid hab ich jedenfalls wieder etwas gelernt… 🙂 nämlich

1. Kragen mit Steg nähen

2. Knopfleiste mit Knöpfen nähen

3. Knöpfe mit der Nähmaschine annähen und

4. nicht nach 00:30 während der Woche ins Bett gehen 😉

An diesem Shootingtag hatte es 1 Grad Celsius und du hast die kleinen Schneeflöckchen vielleicht schon auf einem Bild entdeckt… ich bin fast erfroren… obwohl wir eh innerhalb 10 Minuten mit dem Shooting fertig waren… naja … eine Tasse Tee mit dicker Daunenjacke und Schihose und alles ist wieder gut 🙂

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Und hier noch ein groooßes Dankeschön an die Foto Crew… vor allem an meinen Mann der sich immer wieder Zeit für eine kleine Session nimmt… aber auch an Valentin, der sich währenddessen in der Natur beschäftigt… 🙂

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Bei diesem letzten Foto bin ich schon wieder warm angezogen, welche Freude… 🙂

… und jetzt hab ich noch ganz NAHRISCHE Grüße für dich  😉 😉 😉

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