Wohin mit dem Brot?

Sehr lange hab ich mir diese Frage nicht gestellt und unser wertvolles Brot in lieblose Körberl mit einer Serviette gelegt – die Servietten landeten dann nach 3 mal Brot rein und rausgeben im Müll. Seit den letzten Weihnachten liegt unser Brot in einem unglaublich weichen Bett aus altem Leinen und bedruckter Baumwolle.

Sehr lange hab ich mir diese Frage nicht gestellt und unser wertvolles Brot in lieblose Körberl mit einer Serviette gelegt – die Servietten landeten dann nach 3 mal Brot rein und rausgeben im Müll. Seit den letzten Weihnachten liegt unser Brot in einem unglaublich weichen Bett aus altem Leinen und bedruckter Baumwolle.

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Die Anleitung für den Basket (der im Original – Schnittmuster allerdings etwas größer ist) und die geometrisch gemusterte Seite des Stoffes, gibt es bei Stoff und Stil. Ich habe mir den Schnitt auf einen Durchmesser von 20 cm verkleinert. Ein absoluter Alltagsbegleiter und super Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde. Bei mir ging 2016 gleich eine ganze Serie raus. Auf den Fotos kannst du links den originalen Stoff und Stil Basket und rechts mein abgeändertes Brotkörbchen sehen. Beim Basket habe ich nur eine Schicht Vlies zwischen die beiden Stofflagen gegeben – darum ist es auch nicht ganz so standhaft. Beim Brotkorb habe ich zwei Vliesschichten verwendet – es ist dann um einiges stabiler und auch besser zu tragen. Der Zeitaufwand beträgt pro Körbchen in etwa 40 min – inkl. Zuschnitt. Stoff und Stil beliefert übrigens seit einer guten Woche auch den österreichischen Markt. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachnähen.

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Warum „NAHRISCH“?

„Bist du narrisch“, heißt es bei uns in Österreich wenn man aufregende Neuigkeiten, egal ob positiven oder negativen Ursprungs erfährt. Als „Narrisch“ bezeichnet man hierzulande auch Personen oder Tätigkeiten die in irgendeiner Hinsicht außergewöhnlich oder verrückt sind.

„Bist du narrisch“, heißt es bei uns in Österreich wenn man aufregende Neuigkeiten, egal ob positiven oder negativen Ursprungs erfährt. Als „Narrisch“ bezeichnet man hierzulande auch Personen oder Tätigkeiten die in irgendeiner Hinsicht außergewöhnlich oder verrückt sind.

Als „narrisch“ würde ich mich auch während eines Näh-Flows bezeichnen… (Bilder folgen 🙂 ) darum auch der Name „NAH-RISCH“

Die Definition von Flow ist echt der Wahnsinn

Flow (engl. fließen, rinnen, strömen) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustands völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht.

Menschen die viel „Flow“ erleben sind glücklicher, leistungsfähiger und zielstrebiger und körperlich gesünder.

Nähen bzw. kreativ sein macht mich glücklich, entspannt und zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl etwas mit meinen eigenen Händen zu erschaffen. Diese Werke teile ich sehr gerne mit euch Lesern auf diesem Blog.

 

 

Warum ich zu Nähen begann… oder Pulli Nr. 1

… da gab es einen sehr gemütlichen Pyjamapulli. Ich trug ihn auch tagsüber, und als er sich schön langsam aufzulösen begann, war ich wirklich traurig. Eines war klar: Diesen Pulli gab es nicht mehr zu kaufen – der war Saisonware. Oje, was jetzt?

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In dieser Zeit eröffnete in meiner Nähe ein Biostoffgeschäft – ich war zwar nie eine gute Näherin aber was solls … ich zeichnete den Pulli auf Papier nach und machte mich auf den Weg ins Stoffgeschäft. Dort fand ich einen tollen Sweatshirtstoff. Ich ließ mich noch nähtechnisch beraten und los ging`s. Voller Begeisterung wie schnell und einfach die Näherei war, wurden am nächsten Tag noch die Bündchen angenäht und… fertig … yipie ….

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Es war eine echte Freude… ich hab mir mein erstes Kleidungsstück selbst genäht… noch dazu aus einem „organic Cotton“ in Finnland produziert – super …

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Es entstand ein weiterer Pulli…

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Die nächsten Projekte waren dann T-Shirts für meine Männer, ein Tellerock, uvm … natürlich gab es auch einige Pannen, der Ärger war groß und die Nähmaschine wurde weggeräumt. Doch nach einigen Wochen oder Monaten hatte ich schon wieder Lust darauf… so hat sich mittlerweile einiges angesammelt, das ich dir gerne zeigen möchte…

Kleid „E“ Stylish Dress Book von Yoshiko Tsukiori

Nach langen Recherchen habe ich mich für das „Stylish Dress Book“ der japanischen Modedesignerin Yoshiku Tsukiori entschieden – in englischer Sprache.

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Selten gibt es ein so schönes und ausgearbeitetes Nähbuch wie dieses. Natürlich muss ich mir jedes Mal aufs Neue die Fachsprache auf Deutsch übersetzen, aber es lohnt sich und es gibt viele detailreiche Zeichnungen.

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Die Schnitte sind weit gezeichnet und die Kleider somit auch angenehm luftig zu tragen. Sie wirken schlicht und mädchenhaft – genäht wird mit reinen Baumwollstoffen oder anderem fließenden Gewebe.

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Mein erstes Werk war „E“. Genäht aus einem hellgrünen Viskosestoff mit kleinen schwarzen Blümchen. Ich habe mich sehr gut vorbereitet, alles ausgecheckt und begonnen. Ich lernte wie man Taschen aufnäht, einen Besatz macht und Abnäher näht.

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Es ist ein größeres Projekt als ein Jerseyshirt – keine Frage – ich investierte sehr viele Stunden in die Vorbereitung. Genäht war es aber relativ schnell und das Ergebnis … yeah…. ein absolutes Lieblingsteil…

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Very Basic… und urgemütlich…

… ich liebe Kleider …
… am Liebsten aus einem bequemen Jersey oder einem anderen weichen, fließenden Stoff.
Manchmal verlängere ich einfach ein gerade geschnittenes Shirt

… ich liebe Kleider …

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… am Liebsten aus einem bequemen Jersey oder einem anderen weichen, fließenden Stoff.

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Manchmal verlängere ich einfach ein gerade geschnittenes Shirt – in diesem Fall hab ich mir aus dem Buch „Jersey Nähen“ von Julia Korff einen Basic Kleid Schnitt abgezeichnet. Der Ausschnitt wurde verkleinert und die Weite des Rockes verschmälert.

Der Bio-Stoff wurde von einer Schwedin designt. Seit unserem Schweden-Dänemark-Trip im letzten Sommer bin ich ein absoluter Fan des skandinavischen Lifestyles – die Menschen dort oben sind sehr cool und entspannt – das findet sich auch in der Architektur und dem Design wieder.

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Der Grundton des Stoffes ist ein kaum erkennbares sanftes grün. Auch das geometrische Muster ist sehr dezent – einfach wunderschön. Ich trage dieses Shirtkleid am Liebsten mit Gürtel und Strumpfhose – in der Übergangszeit natürlich mit einer dicken Kuschelweste.

 

 

Magnete für die Pinnwand

Nachdem wir die Rückwand unserer Sitzbank mit einer Stahlplatte verkleidet haben, war ich auf der Suche nach passenden Magneten um aktuelle Fotos, Grußkarten und Zeichnungen von den Kindern zu pinnen. Nach einer ewig erfolglosen Sucherei hatte ich die Nase voll und machte mich selbst an die Arbeit. Bierkapseln sind bei uns in Österreich nicht selten 🙂 – und leider ein Abfallprodukt – schade denn ich finde sie sehr hübsch.

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Deshalb habe ich einen kleinen runden Magneten auf die Oberseite und ein vorher ausgestanztes Lieblingsmotiv auf die Innenseite der Bierkapsel geklebt (Anm.: den Magneten am Besten mit der Heißklebepistole an die Kapsel kleben).

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Zur optischen Verschönerung hab ich unter das Motiv noch einen 3 mm dicken Karton gegeben. Wenn man keinen Stanzer bei der Hand hat ist es etwas mühsam da man die Kreise auf dem Karton bzw. Motivpapier vorzeichnen muss. Anschließend werden sie mit der Schere ausgeschnitten. Ich habe aber auch so begonnen – erst viel später wurde ein Stanzer angeschafft.

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Ich finde es schön dass unsere Pinnwand nicht mit so vielen unterschiedlichen Magneten bestückt ist – die Fotos sind meistens eh schon bunt genug.

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Lieblingsrock

Ich wollte schon immer mal einen solchen Rock besitzen. Gefunden hab ich ihn leider nirgends – ich muss dabei erwähnen dass ich aber schon lange nicht mehr unüberlegt „shoppen“ gegangen bin – meistens landete ich völlig überfordert (wegen Überangebot) in einem Geschäft eines mir unbekannten Textilriesens wo die Ware nach Chemikalien stinkt und die Qualität miserabel ist.

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Gehe ich gezielt shoppen (was sehr selten vorkommt) gibt es 2-3 Boutiquen in denen ich mich wohl fühle und auch immer wieder mal ein Teil finde. Ich habe aber dann oft nicht das passende Ober- oder Unterteil dazu. Keine Hose zum neuen Shirt? Du kennst das bestimmt…

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Seit ich Nähe muss ich mich mit der Thematik nicht mehr beschäftigen… immer wenn ich einen schönen Stoff finde, überlege ich sofort zu welchen vorhandenen Kleidungsstücken er dazu passen könnte….

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Bei diesem Stoff war mir sofort klar…  das wird ein Rock mit Kellerfalten. Genau dieser, ja genau, den ich nie gefunden habe. Der fest gewebte Wollstoff passt dafür perfekt. In das Muster habe ich mich auch sofort verliebt. Nachdem ich kein passendes Schnittmuster fand, versuchte ich meine Gedanken in die Tat umzusetzen.

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Für eine Kellerfalte habe ich zusätzlich 6 cm Stoff in die Gesamtbreite mit einberechnet. Insgesamt habe ich 4 Kellerfalten angelegt.

Bzgl. Bund hab ich mich an das Nähvideo des Tellerrockes von der sympathischen „Kleider für Julia“ gehalten.

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Ich bin von dem Ergebnis begeistert. Mein erster Kellerfaltenrock ist fertig – Ein kleines Manko hat er allerdings. Ich finde dass die Kellerfalten unten zu weit auseinander stehen, da meiner Meinung nach in der Mitte des Bauches eine Kellerfalte fehlt. Beim nächsten Rock (kommt bestimmt) werde ich eine zusätzliche einbauen. Ich denke dann ist er perfekt 🙂